Weinbergslagen

 

Die genaueste Klassifizierung mit sieben Gütestufen ist vom Hessischen Landesamt für Bodenforschung herausgegeben worden. Die Gütestufen eins, zwei und drei sind für den Weinbau kaum, bzw. bedingt geeignet. Die Gütestufen eins und zwei befinden sich überwiegend am Waldrand, die Gütestufe drei oft in Talmulden oder auf höhergelegenen Ebenen. In den Gütestufen eins, zwei und drei hat das Weingut Dr. Gietz keine Weinberge. Zu der Gütestufe vier mit guter weinbaulicher Eignung gehören Weinberge, die an leichten Hängen liegen. In diese Kategorie gehören die Weinbergslagen  Hallgartener Mehrhölzchen und Johannisberger Erntebringer.  Die Gütestufe fünf mit guter bis sehr guter Eignung für den Weinbau befindet sich nur dort, wo neben der leichten Hangneigung auch noch weitere günstige Standortbedingungen wie z. B. Ausrichtung nach Süden oder Südosten und die Abschirmung kalter Luft von Norden gegeben ist. Dies ist bei den Weinbergen Johannisberger Hölle und Geisenheimer Mäuerchen der Fall. Zu der sechsten Stufe gehören nur die Weinberge, die ein starkes Gefälle nach Süden besitzen und in der Nähe zum wärmereflektierenden Rhein liegen. Zu dieser Gruppe zählen die Weinberge Berg Rottland und Berg Roseneck. Zu der siebten und besten Gütestufe mit ausgezeichneter Eignung für den Rieslinganbau gehören im Rheingau nur ganz wenige Weinberge in Rüdesheim. Das Weingut Dr. Gietz gehört zu den wenigen, die auch in dieser Gütestufe mit einem Weinberg in der Lage Berg Schloßberg vertreten ist.

Eine neuere Lagenklassifizierung im Rheingau unter der Bezeichnung "Erstes Gewächs" stützt sich weitgehend auf die beschriebene Standortkartierung. Im Weingut Dr, Gietz gehören die Lagen Assmannshäuser Höllenberg, Rüdesheimer Berg Rottland, Rüdesheimer Berg Roseneck und Rüdesheimer Berg Schloßberg zu den ersten Gewächsen.

 

 

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