Rheingau

 

Was für den Bergsteiger der Himalaja, das ist für den Weinliebhaber der Rheingau. An den grünen Taunushängen zwischen Wiesbaden und Rüdesheim, auf etwa 3000 Hektar Rebfläche wachsen einige der feinsten Rieslingweine der Welt. Das weinbauliche Geschehen wurde im Rheingau viele Jahrhunderte von den großen adeligen und kirchlichen Gütern bestimmt. Um das Jahr 1100 gründeten die Benedektienermönche das Schloss Johannisberg. Kloster Eberbach wurde 1135 von den Zisterziensern ins Leben gerufen. Lange Zeit war der Weinbau eng mit den kirchlichen Gütern verbunden. Um die Jahrhundertwende, während der  Gründerzeit entstanden viele private Weingüter. Auch das heutige Weingut Dr. Gietz wurde 1850 von einem der Gründer der Johannisberger Maschinenfabrik, dem Herrn Johann Klein gegründet. Heute arbeiten große Adelsgüter und private Winzerbetriebe zusammen und werden so mehr und mehr zur treibenden Kraft des Anbaugebietes. Mit qualitätsvollen Präsentationen im Ni- und Ausland propagieren sie die hervorragende Eignung ihrer Weine zu feinem Essen. Wohl auch nicht zufällig hat sich gerade im Rheingau im letzten Jahrzehnt eine kulinarische Kultur entwickelt, von der andere Weinbauregionen nur träumen können. Gute Weine übten schon immer eine magische Anziehungskraft auf kreative Köche aus. Einige Weingüter betreiben daher eigene Gutsschänken, mit guter regionaler Küche aus frisch zubereiteten Produkten. Die Gutsschänke Johannisberger Hof Grund 37, 65366 Johannisberg ist täglich außer Montag geöffnet. Tel 06722  75322

 

 

Johannisberg

 

Der Ort Johannisberg ist weltweit bekannt für seinen Weinanbau, speziell den Riesling. Bereits im Jahr 817 erwähnte Kaiser Ludwig der Fromme Weinberge in Johannisberg. Die weltweit erste Erwähnung von Rieslinganbau aus dem Jahr 1720 bezieht sich auf das Kloster Johannisberg. Die dortigen Mönche entdeckten durch Zufall im Jahr 1775 die Spätlese, d.h. die positive Veränderung der Trauben durch den Botytispils.

 

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